Cytespace Africa Laboratories, Teil der ursprünglich aus Deutschland stammenden MLM Medical Labs, hat seine molekulare Testkapazität in Südafrika deutlich ausgebaut. Mit mehreren Roche-cobas-Systemen wurde mittlerweile der PCR-Durchsatz verdreifacht. Die Erweiterung unterstütze nun klinische Studien zu HIV, Hepatitis, STIs und weiteren Infektionen in Subsahara-Afrika.
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Die FDA hat dem Zelltherapie-Kandidaten OpCT-001 von BlueRock Therapeutics, einer 100%igen Bayer-Tochtergesellschaft den Orphan-Drug-Status zur Behandlung von Retinitis pigmentosa erteilt. Die iPSC-basierte Therapie wird in einer Phase I/IIa-Studie geprüft und soll verlorene Photorezeptorzellen ersetzen. Der Status unterstützt die weitere klinische Entwicklung.
Mitte Januar wurde die Übernahme der ACH Solution GmbH (Fischlham, Österreich) durch die niederländische IGS GeboJagema vereinbart. Die Transaktion soll im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Begleitet wurde der Prozess vom M&A-Beratungsunternehmen MP Corporate Finance.
Die 11. Ausgabe des Guide to German Medtech Companies ist in Zusammenarbeit mit den Medtech-zwo-Kooperationspartnern Medical Mountains, SPECTARIS, IVAM, bayern innovativ Gesundheit, Medical Valley EMN, microTEC Südwest e.V., GTAI German Trade & Invest sowie VDMA erschienen.
Bio:cap 2026 bringt das globale Life-Science- und KI-Ökosystem im CityCube auf dem Berliner Messegelände zusammen. Die Veranstaltung vereint kuratiertes Networking, innovative Keynotes und praxisnahe Sessions am Tag mit sozialen Events im Festivalstil am Abend und vernetzt Start-ups, Investoren, Industrie und Forschung weltweit. Damit bekommt die Hauptstadtregion ein neues internationales Messeformat, das die Zukunft der Lebenswissenschaften entscheidend mitgestalten wird.
Aber die bio:cap, die vom 9. bis 11. Juni 2026 erstmals stattfindet, ist mehr als eine Messe: Sie ist ein Investival, das disruptive Ideen aus Biowissenschaften und Künstlicher Intelligenz mit Kapital und Politik zusammenbringt. In ideeller Trägerschaft der Charité und des Berlin Institute of Health (BIH), unterstützt vom Hasso-Plattner-Institut (HPI), entsteht ein Format, das klassische Branchengrenzen aufbricht und neue Allianzen schafft – zwischen Forschung, Industrie, Investoren und politischen Entscheidungsträgern.
Zielgruppe:
- Start-ups & Scale-ups
- Biotech- & Pharmaunternehmen
- Forschungseinrichtungen
- IT- & AI-Anbieter
- Investoren
- politische Entscheidungsträger
Höhepunkte:
- Kuratiertes Partnering & Matchmaking
- Keynotes und Deep-Dive-Sessions zu Biotechnologie, Diagnostik und AI
- Start-up-Pitches und Reverse Pitches großer Fonds
- Festival-Vibes: Networking-Lounges, Späti im Berliner Stil, bio:cap Investival Party
Überraschende Veränderungen im Vorstand von Rentschler Biopharma: CEO Benedikt von Braunmühl und der Aufsichtsrat einigten sich im Januar auf eine schnelle Trennung, doch auch COO Christiane Bardroff will den Biopharma-Produzenten im baden-württembergischen Laupheim bald verlassen. Im Unternehmen heißt es dazu: Ruhe bewahren.
Mit dem Ausscheiden des aktuellen CEO des Diagnostikunternehmens Qiagen NV (Venlo, Niederlande/Hilden, Deutschland) und bevor ein neuer Chef gefunden und präsentiert wird, scheint es laut Bloomberg Aktivitäten in der Führungsetage zu geben, ob ein Verkauf oder die Hereinnahme eines großen strategischen Partners nicht auch eine Alternative sein könnte. Wegen dieser Gerüchte schießt der Aktienkurs kräftig in die Höhe.
Die Laupheimer CDMO Rentschler Biopharma SE gibt einen größeren Umbau an der Firmenspitze bekannt. CEO Benedikt von Braunmühl scheidet aus dem Vorstand aus, zudem teilte auch COO Christiane Bardroff ihren Abschied für das erste Quartal mit. Während für sie bereits eine Nachfolge gefunden sei, übernimmt Aufsichtsrat Prof. Dr. Uwe Büchler den CEO-Posten interimistisch.
Die smartbax GmbH hat von der Aicuris AG einen antibakteriellen Leitkandidaten gegen gramnegative Erreger einlizenziert. Die neue Wirkstoffklasse blockiert erstmals einen Schritt der LPS-Biosynthese und damit der Zellwandbildung. In Tests hat die Substanz gegen multiresistente WHO-Prioritätspathogene gewirkt. Nun soll das Potential zur oralen Gabe untersucht werden.

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